Funde

Kann man ohne schlechtes Gewissen noch Shoppen? Oder Reisen? Oder Essen? Wenn man anfängt sich Gedanken zu machen und Nachzuhaken, wird man zwangsläufig ein bisschen überrollt von dem Ausmaß der Dinge.

Drei Beispiele aus meinem Alltag.

Alles wird in Plastik verpackt. Sogar Obst bzw. Gemüse, das mit einer natürlichen „harten“ Schale kommt, wird immer und immer wieder eingepackt. Sei es für den Transport, zur Lagerung oder aus rein ästhetischen Gründen. Es kommt bei mir nicht selten vor, dass ich für Freunde koche und nach dem Auspacken der einzelnen Zutaten ist mein gelber Sack schon fast voll.

Und wenn es nicht die Verpackung ist, ist es der Anbau.

Ich liebe Avocados. Sie sind nicht nur lecker, sonder auch gesund. Aber sie haben einen unglaublich hohen Wasserbedarf. Rund 1000 l Wasser wird für den Gewinn von gerade mal 1 kg Avocados benötigt. Dazu kommt noch, dass sie einen weiten Transportweg haben und vorwiegend in Ländern angebaut werden, in denen die Wasserversorgung eh schon ein Problem ist.

Würde es was bringen die exotischen Früchte vor Ort zu verzehren? Anscheinend nicht…

… denn Kurztrips mit dem Flieger sind eine Katastrophe. Das Fliegen ist vor Allem für die Umwelt schädlich und dann bleibt man nicht mal lange genug, sodass das Land und die Einheimischen kaum von uns profitieren können.

Klingt alles ganz schön niederschmetternd. Und man möchte ja auch nicht nur Verzichten. Mein Ansatz ist daher: Nicht Verzweifeln und Aufgeben, sondern nach Lösungen suchen.

In dieser Rubrik werde ich einfach alles sammeln, was sich mir als „grüne“ Alternative anbietet. Von Produkten, die von umweltbewussten Menschen entwickelt wurden zu Tipps und Tricks, die man selbst einfach anwenden kann. Meine Funde halt. 🙂